Frenzy – 30 Jahre “Clockwork Toy”

clockworktoyartikel

Die englische Psychobilly-Legende Frenzy feiert dieses Jahr das 30-jährige Jubiläum ihres zweiten Albums Clockwork Toy. Und was bietet sich dafür besser an, als auf Tour zu gehen? Diese führt sie auch für fünf Shows nach Deutschland und schon morgen geht es in Köln los.

30.03.2016: Köln (D) – Sonic Ballroom
31.03.2016: Mannheim (D) – 7er Club
01.04.2016: Bochum (D) – Trompete
02.04.2016: Berlin (D) – Bi Nuu
03.04.2016: Hannover (D) – Die Große Welt

Das Album, 1986 auf ID Records erschienen, beinhaltet neben Klassikern wie Misdemeanour und eben dem Titelsong Clockwork Toy auch den vermeintlich größten Hit der Band, nämlich I See Red, der damals sowohl als 7″ Single als auch als 12″ Maxi ausgekoppelt wurde. I See Red hielt sich sage und schreibe 30 Wochen in den britischen Indiependent Charts und war zweitweise sogar unter den Top 3 zu finden. Als zweite Auskopplung folgte noch im selben Jahr Nobody’s Business, erschienen auf Cat Machine Records.

Neben dem normalen Album mit farbigen Innencover, gab es auch eine Variante im Klappcover.

Frenzy sind, abgesehen von einer halbjährigen Phase in 1987, immer aktiv gewesen. Nach dem kurzen Break hatte sich Gitarrist Kev Saunders jedoch aus der Band verabschiedet. Von der damaligen Besetzung ist natürlich Sänger und Bassist Steve Whitehouse immer dabei gewesen und auch Drummer Adam Seviour ist nach einer vorübergehenden Auszeit wieder mit an Bord. Seit dem 2002er Album Dirty Little Devils spielt Steve Eaton an der Gitarre und dieses Band Line-Up werden wir nun auch auf der aktuellen Tour zu sehen bekommen.

Passend zum Anlass werden sie alle Songs des Clockwork Toy Albums spielen, garniert mit ein paar weiteren all-time Favorites. Hier die Setlist von der Frenzy Website:

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www.frenzyband.com

Cherry Poppin’ Daddies – White Teeth, Black Thoughts

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Nach Doppel-Platin (über 2 Millionen verkaufte Einheiten in den USA) mit Zoot Suit Riot kommen die Cherry Poppin‘ Daddies mit ihrem ersten Swing und Jazz Album seit einem Jahrzehnt zurück und auf Tour im September 2014.

Die Band aus Oregon beschreibt sich selbst als Amerikas Tanzband, die laut und ungeniert auf einem sinkenden Schiff spielt. Und diese Musik macht richtig Spaß und bringt so ziemlich jeden zum Tanzen. Als hätten die Cherry Poppin’ Daddies die letzten Jahre nichts anderes gemacht, kreuzen sie z.B. mit einem hochgradig ansteckenden Ohrwurm The Babooch ( der Opener des Albums) wieder auf. Wer hier nicht nach den ersten Takten das Verlangen verspürt, seinen Tanz-Partner bis zur Erschöpfung herumzuschleudern, muss tot sein.

Steve Perry und seine Band verstecken Anspruch hinter eingängigen Songs und machen sich auf äußerst tanzbare Weise über den Mainstream lustig. Und das funktioniert Genre-und Länder übergreifend: “Dance Music erreicht jeden unabhängig vom Verstehen der Texte. Ist der Song tanzbar, hat er die richtige Attitüde, fühlt das Publikum den Beat, dann spielt alles andere erst mal keine Rolle. Genau das ist es was unsere Songs von den B- Movie Klischees vieler Swing Bands abhebt.”

Damit die swingende und groovige Musik auch wieder unter die Leute gebracht wird, geht die Band neben diversen Sommerfestivals auch europaweit auf Club Tournee. Die genauen Daten findet ihr in den Tour Dates.